Warum ist Nachhaltigkeitskommunikation ohne Greenwashing-Risiko eigentlich total einfach?

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Nachhaltigkeitskommunikation ist vereinfacht gesprochen Marketingkommunikation mit Attributen, die als grün angesehen werden.

Manche Produzenten oder Händler, können echte, grüne Produktattribute, z.B. Mikroplastikfreiheit oder Giftfreiheit reklamieren. Manche jedoch haben haben keine.

Manche, die grüne Produktattribute haben, verraten sie nicht (neudeutsch: Green-Hushing), manche, die keine haben, sagen sie trotzdem (neudeutsch: Green-Washing).

Niemand will als Green-Washer entlarvt werden. Aber was ist, wenn Deine ehrlichen Bemühungen um eine bessere Welt schon morgen von irgendeinem überkritischen Menschen gekreuzigt und Du als Sünder-Unternehmen durch´s Social-Dorf getrieben wirst? Diese Sorge ist ja gar nicht fernliegend und sicher ein Grund für das beschriebene Green-Hushing.

Es gibt eine ganz einfache Strategie, um das zu verhindern. Sie besteht aus drei Teilen und kann von Euch jederzeit ohne Vorlauf mit uns zusammen umgesetzt werden.

Denn das Tollste ist:

Sie wirkt sofort, sie kann sofort beginnen, alles was gestern war, ist „unwichtig“. Ebenso wie die ferne Zukunft. Authentizität im Jetzt ist die Losung!

Hier die nötigen Schritte:

1: Zielgruppenverständnis

2: Globaler Megatrend Zirkularität als Handlungsleitlinie

3: Strategie und gutes Content Marketing

Schritt 1: Zielgruppenverständnis

Ihr seid eine Marke oder wollt eine werden. Dann ist das Wichtigste, was zu berücksichtigen ist, dass die Kraft einer Marke nicht nur aus Zuneigung der Botschaftsempfängerinnen und -empfänger, sondern auch aus ganz viel Vertrauen besteht.

Und genauso wichtig ist, dass Ihr wisst, dass Eure Zielgruppen nicht dumm sind. Sie schauen schon ein wenig hinter die Kulissen. Aber sie tun es eben nicht nur mit Kopf und Augen. Sondern auch stark mit dem Herzen. Eine Unwahrheit und schon könnt Ihr auf ewig raus sein aus dem „Relevant Set“ der Marken, die für eine Person in Frage kommen.

Das bedeutet, dass Ihr große Chancen habt, mit einer ganz authentischen, vom JETZT ausgehenden Kommunikation Eure Reise in die Nachhaltigkeit (was auch immer Ihr darunter versteht) zu kommunizieren. Und nach und nach eine Marke entstehen zu lassen, die das Prädikat grün verdient. Sei es als prägender Markenbestandteil oder Teil des Cocktails an Attributionen, die Ihr Eurer Marke beimischen möchtet.

Schritt 2: Globaler Megatrend Zirkularität als Handlungsleitlinie

Niemand kann derzeit erklären, was Nachhaltigkeit eigentlich sein soll. Die einen sehen zu mindestens 50% soziale Anteile darin wie Lieferkette und faire Löhne. Andere denken an die Artenvielfalt, Mikroplastik oder die Müllinseln in den Ozeanen, an klimaschädliche Emissionen oder an die Rodung der Urwälder. Es ist fast uferlos.

Die Chance liegt darin, dass Ihr als Unternehmen vollkommen frei darin seid, Eure Prioritäten und Euren Weg festzulegen. Ihr müsst es aber tun.

Und damit Ihr Euch dabei an etwas orientieren könnt, gibt es eine global absolut sichere Handlungsleitline. Die Circular Economy / Kreislaufwirtschaft.

Auf dieser basieren Teile der UN-Nachhaltigkeitsziele und des EU Green-Deal. Zigtausende von Produkten entstehen schon nach dieser Maxime. Die großen Konzerne der Welt comitten sich hierzu bis hin zu extra für die Kreislaufwirtschaft geschaffenen Fonds des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock. Andere Länder wie etwa die Niederlande sind extrem weit, es gibt globale Initiativen wie etwa Circular Cities, massiv unterstützt von der EU. Vieles davon ist in Deutschland noch nicht ganz angekommen.

Das ändert aber nichts an der Sicherheit und Attraktivität des globalen Megratrends für Unternehmerinnen und Unternehmer! Und nur darum soll es hier und heute ja gehen.

Und nein, es geht nicht darum eine neue Wirtschaftsform einzuführen. Sondern es genügt völlig, zirkulär zu denken und da, wo Ihr könnt, auch zu handeln. Und schon seid ihr richtig und niemand kann Euch vorwerfen, Ihr würdet täuschen, tricksen oder sogar die Unwahrheit sagen. 

Ja und was ist jetzt zirkuläres Handeln? Hier paar Beispiele, mehr Details und unsere 12-Punkte-Charta für zirkuläres unternehmerisches Handeln gibt es auf unserer Website:

  • Wiederertüchtigung / Refurbishment
  • Rücknahmemodelle, z.B. gegen Wiederkaufrabatte
  • Second Use / Second Hand
  • Sharing / Mietmodelle
  • Produktdesign mit Ziel späterer Abfallvermeidung
  • Kooperation mit anderen zur Optimalen Rohstoff-Weiterverwendung bereits im Produktdesign oder nach Rücknahme
  • Recycling

Schritt 3: Strategie und gutes Content Marketing

All das muss mit verständigem Blick auf Euer Unternehmen, seinen Status Quo und seine Perspektive, Transformationsprozesse, in welchen Ihr seid oder die Ihr plant und die Wirtschaftsumgebung, in welcher Ihr existiert, formuliert werden. Da kommen wir ins Spiel.

Wir sind hier an Eurer Seite und holen Euch genau dort ab, wo Ihr steht.

Wir analysieren gemeinsam mit Euch Eure Branchenspezifika, Eure Beschaffungs- und Absatzmärkte, sei es B2B, B2C oder B2G, Eure Saleskanäle offline / online / Marktplätze. Eure Produkte, Leistungen und Lösungen sowie Eure Pipeline usw. und erarbeiten innerhalb Eurer Tätigkeit und sogar während laufender Veränderungsprozesse Eure Marketingziele und Eure Kommunikationsstrategie. All das ist agil und wird durch einfache Moderationsprozesse gesteuert. Es wird Euch ent- und nicht belasten.

Wir helfen Euch, Kurs zu halten. Nehmen auf Wunsch Euer gesamtes Team mit, sogar das, was es noch gar nicht gibt: Arbeitgebermarketing kommt nicht nur von Arbeitgeber sondern auch von “Marke” 😉

Let´s talk about it.

PS: Lest gern mehr auf unserer Website www.nice-network.de.

Circular economy to reduce waste by reusing, repairing, recycling products and materials. Ecology, nature preservation, sustainable development and green business concept. Hand turning knob.

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